Monatsarchiv: August 2020

Hundeversicherung: Was ist das und was kann sie?

Versicherungen existieren heutzutage nicht nur für Menschen. Mit einer Hundeversicherung können Besitzer ihre geliebten Vierbeiner gegen viele Schäden und Verletzungen absichern. Jedoch ist die Spezialversicherung noch nicht überall verbreitet, wodurch nicht alle Tierhalter ihre Vorzüge können. Was ist somit eine Hundeversicherung und was kann sie?

Definition Hundeversicherung

Bei dem Begriff Hundeversicherung handelt es sich um eine Art Spezialversicherung für Hund und Besitzer. Hierbei lässt sich diese in zwei Versicherungsarten unterteilen: Eine Hundehaftpflicht- bzw. Tierhalterhaftpflichtversicherung sowie eine Hundekrankenversicherung. Nicht jeder Versicherungsanbieter hat entsprechende Versicherungen im Angebot, wobei die Verbreitung laufend zunimmt. Ob die eigene Versicherung eine Hundeversicherung führt, können Halter mit einer Anfrage in Erfahrung bringen.

Vorteile einer Hundeversicherung

Eine Hundeversicherung ist zwar nicht überall notwendig, bietet aber vor allem dem Besitzer viele Vorteile. Vor allem tritt sie in Kraft, wenn sich das Tier aus Versehen verletzt oder einen Schaden verursacht. Rennt der Hund beispielsweise vor ein Fahrrad und der Fahrradfahrer stürzt vom Rad, wodurch das Fahrrad beschädigt wird, ist der Besitzer verpflichtet, sämtliche Schäden zu begleichen. Die Hundehaftpflichtversicherung tritt hier in Kraft und übernimmt die Kosten. Ist eine entsprechende Versicherung nicht vorhanden, muss der Besitzer die Schäden sowie mögliche Behandlungskosten für die Verletzungen des Radfahrers selbst bezahlen. Die Hundehaftpflichtversicherung übernimmt auch andere Schäden, welche der Hund unabsichtlich verursacht hat. Zerstört der Hund beispielsweise einen Garten, indem er Blumenbeete umgräbt, kann die Versicherung den entstandenen Schaden decken.

Ist das Tier hingegen anfällig für Krankheiten oder leidet unter einer chronischen Krankheit, hilft eine Hundekrankenversicherung, die Tierarzt- und Medikamentenkosten gering zu halten. Tiere, die dauerhaft unter tierärztlicher Betreuung sind und teure Medikamente benötigen, können durch die Versicherung bestens versorgt werden. Selbst wenn das Tier nur einmal krank werden sollte, tritt die Versicherung in Kraft und übernimmt die Behandlungskosten.

Pflicht in Deutschland?

Obwohl der Abschluss einer Hundekrankenversicherung Haltern stark empfohlen wird, gilt bis heute in Deutschland keine Pflicht für sie. Somit kann jeder Besitzer selbst entscheiden, ob der die Versicherung für sein Tier nehmen möchte. Bei der Hundehaftpflichtversicherung gilt aber in manchen deutschen Bundesländern eine Pflicht. Somit kann es sein, dass je nach Bundesland der Besitzer eine Hundehaftpflichtversicherung abschließen muss, selbst wenn er dies von sich aus nicht möchte. Betroffen von der Pflicht sind unter anderem Berlin, Hamburg, Niedersachen und Thüringen.

In manchen Bundesländern wird zudem zwischen der Größe und der Rasse der Hunde unterschieden. Hier kann es sein, dass die Versicherungspflicht nur eintritt, wenn der zu versichernde Hund eine bestimmte Größe aufweist oder zu einer bestimmten Rasse gehört. Auch Listenhunde fallen unter die Versicherungspflicht. Diese besondere Versicherungspflicht gilt unter anderem in Hessen, Saarland, Sachsen, Brandenburg und Baden-Württemberg.

Versicherungen vergleichen!

Hierfür lohnt es sich, in den tiefen Pool aller Versicherungen zu greifen. Eine zuverlässige Haustierversicherung kann man zum Beispiel auf dem deutschen Vergleichsportal Erfahrungenscout.de in Erfahrung bringen. Die Webseite vergleicht die meisten Versicherungen, die es in Deutschland und im DACH-Raum gibt auf eine eher unkonventionelle Weise. Denn hierfür nimmt man die Erfahrungen und Rezensionen der Nutzer als einzige Grundlage. Ob man hier also objektiv gesehen gut abschneidet, spielt kaum eine Rolle. Dafür wisst ihr, wie andere Nutzer eventuell mit ihrer Hundeversicherung oder anderen Versicherungen bei den unterschiedlichen Dienstleistern gefahren sind.

Kosten einer Hundeversicherung

Die Kosten für die Hundeversicherung unterscheiden sich je nach Versicherungsträger und Versicherungsumfang. In der Regel müssen alle Hunde, für welche die Versicherungspflicht gilt, spätestens im Alter von 12 Monaten versichert sein. Die Versicherungssumme beläuft sich hierbei zwischen 40 und 130 Euro im Durchschnitt. Die konkrete Summe variiert hauptsächlich in Bezug auf die Deckungssummen. Entscheidet sich der Besitzer für eine Versicherung mit Selbstbeteiligung mit bis zu 150 Euro, kann sich die Versicherungssumme deutlich senken lassen. Am besten sollte deshalb bei verschiedenen Versicherungsträgern angefragt und deren Angebote verglichen werden, bevor eine Hundeversicherung für den geliebten Vierbeiner abgeschlossen wird.